Gemeinde Hörnum

Protokoll vom 13.12.2006

Schulverband Hörnum - Rantum

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Verbandsvorsteher eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden, insbesondere Frau Schmitt, die als neues altes Mitglied wieder in der Verbandsversammlung vertreten ist,  und stellt die Beschlussfähigkeit fest.


2. Einwohnerfragestunde

Es sind keine Einwohner anwesend somit auch keine Fragen.


3. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung vom 15. August 2006

Da weder mündlich zu Protokoll noch schriftlich Einwendungen erhoben wurden, wird die Niederschrift vom 15. August 2006 einstimmig genehmigt.


4. Bericht der Schulleiterin

Frau Glöckner berichtet über das von Herrn Heyer zur Verfügung gestellte Aquarium. Es stellt sowohl für die Kinder als auch für die Schule eine Bereicherung dar. Ihm wird ein  Dankeschön ausgesprochen. Herr Heyer wird der Schule gebrauchte PCS aus List zur Verfügung stellen, die eine gute Verwendung in der Schule finden werden. Sie berichtet von der positiven Resonanz der zwei Seniorenweihnachtsfeiern, an der auch Schulkinder beteiligt waren. Sie legt die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten und der Schule dar. Frau Glöckner teilt mit, dass die betreute Grundschule zwei Mal in der Woche bis 15.00 Uhr geöffnet ist. Die angebotene Hausaufgabenbetreuung und das bereitgestellte Mittagessen werden sehr gut angenommen. Die Schulleiterin teilt mit, dass eine Schülerin neu in die zweite Klasse eingeschult wurde. Sie lebt in Rantum und benötigt dringend einen Platz in der betreuten Grundschule. Zunächst zur Probe hat sie die Erlaubnis, zwei Wochen die betreute Grundschule zu besuchen, obgleich die Höchstgrenze der Aufnahmekapazität laut Satzung erreicht ist. Es folgt eine rege Diskussion. Da die Schülerzahlen allgemein rückläufig sind, sollte kein Kind, welches das Angebot der betreuten Grundschule wahrnehmen möchte, abgewiesen werden. Frau Diané merkt jedoch die Problematik einer individuellen Betreuung an. Es gestaltet sich als schwierig, sofern zu viele Kinder zu gewissen Zeiten Betreuung benötigen. Es wäre ihrer Auffassung nach wünschenswert, wenn sie  besondere Pädagogiken anbieten könnte, was ihr jedoch allein nicht möglich ist. Frau Glöckner legt an Hand eines Zeitplanes, die Anzahl, der zu betreuenden Kinder dar. Ihrer Meinung nach lässt sich die Beaufsichtigung realisieren, da nicht immer alle gleichzeitig Betreuung benötigen. Sollte der Aufwand nicht mehr zu realisieren sein, muss über eine weitere Aushilfskraft nachgedacht werden. Frau Maenss regt an, eventuell Senioren bei der Betreuung mit einzubinden. Manche suchen Beschäftigung und würden sich möglicherweise freuen, wenn Sie zum Vorlesen unterstützend tätig werden können. Der Verbandsvorsteher bittet um Abstimmung das neu zugezogene Kind in die betreute Grundschule zusätzlich aufzunehmen. Abstimmung: einstimmig für die Aufnahme
Frau Glöckner teilt mit, dass kommenden Freitag eine Märchenerzählerin als Überraschung für die Schulkinder in die Schule kommt. Frau Glöckner teilt mit, dass ihr geplantes Schulprogramm fast fertig gestellt ist, und würde es in der nächsten Sitzung dem Träger gern vorstellen. Sie berichtet von einem Einbruch in der Schule und von verschiedenen Beschädigungen. Polizei und Versicherung sind bereits eingeschaltet worden. Es wurden Schüler gesehen, die auf dem Schuldach gelaufen sind. Sie wurden dabei beobachtet. Es waren Jugendliche des JAW, die sich dafür entschuldigt haben.


5. Beratung und Beschlussfassung über die Aufteilung von Schulkostenbeiträgen

Frau Bohnhoff-Luber teilt mit, dass Schulkostenbeiträge für Kinder, die nicht die örtlich zuständige Schule besuchen, aus dem Haushalt des Schulverbandes gezahlt werden. Überwiegend betrifft die Zahlung von Schulkostenbeiträgen Rantumer Schüler. Hörnum trägt diese Kosten mit und hat den Nachteil, dass bei  der Erhebung der Verbandsumlage diese Kinder fehlen und somit den höheren Anteil an der Verbandsumlage, die sich nach den Schülerzahlen in der Schule richtet. Es besteht die Möglichkeit, die Schulkostenbeiträge aus dem jeweiligen Gemeindehaushalt zu begleichen. Nach kurzer Diskussion besteht jedoch Einvernehmen die Schulkostenbeiträge weiterhin aus dem Haushalt des Schulverbandes zu begleichen. Der Verbandsvorsteher bittet um Abstimmung, dass die Schulkostenbeiträge wie bislang aus dem Titel des Schulverbandes beglichen werden. Abstimmungsergebnis: einstimmig


6. Bericht über die demographische Entwicklung der Schülerzahlen

Frau Bohnhoff-Luber trägt die demographische Entwicklung der Schülerzahlen für die Schule auf der Düne vor. Sie sind allgemein rückläufig und liegen bis zum Jahr 2012/13 bei 20 bis 26 Schülern. Die Schülerzahlprognose liegt diesem Protokoll als Anlage bei. In diesem Zusammenhang legt Frau Bohnhoff-Luber die Änderungen dar, die mit in Kraft treten des neuen Schulgesetzes auf die Kommunen zukommen könnten. Die schriftliche Zusam­­men­fassung liegt jedem Mitglied vor.  Die Mindestgröße an Grundschulen beträgt dann 80 Kinder. Eine Kooperation mit einer anderen Schule ist möglich bei Erhalt der Schule als Außenstelle. Bis 2009 sind freiwillige Kooperationen möglich. (Anmerkung der Protokollführerin: Diese Absätze sind aufgrund vertraulicher Personalangelegenheiten gestrichen.) Dies wird von der Verbandsversammlung zustimmend zur Kenntnis genommen. Konkrete Gespräche sollen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geführt werden. Es soll zunächst die Entwicklung  abgewartet werden. Angedacht wird auch den Kindergarten mit einzubinden.


7. Beratung und Beschlussfassung über die Veröffentlichung der Protokolle im Internet

Öffentliche Ausschussprotokolle und Protokolle der Gemeindevertretung werden im Internet dargestellt.  Die Verbandsversammlung beschließt einstimmig das Einstellen des öffentlichen Teils der Niederschriften des Schulverbandes Hörnum-Rantum ab sofort in das Internet. Hierzu wird von Herrn Dehn angemerkt, dass die Niederschriften des Kurausschusses nicht im Internet dargestellt sind. Der Verbandsvorsteher wird sich um Abhilfe bemühen.


8. Beratung und Beschlussfassung über das Einstellen von Vordrucken im Internet

Es besteht die Möglichkeit Vordrucke, wie zum Beispiel Anmeldungen für die betreute Grundschule in das Internet zu stellen. Bürger können sich dann im Vorfeld bereits informieren, ohne vorstellig zu werden.  Die Schule möge sich Gedanken machen, welche Vordrucke ins Internet gestellt werden sollen und die Verwaltung entsprechend informieren.


9. Mitteilungen und Anfragen

Entfällt. Frau Diané verabschiedet sich.



Der Verbandsvorsteher schließt den öffentlichen Teil der Sitzung.